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Konzertierte Aktion 2012 von Justitia et Pax Europa
Die Konferenz Europäischer Justitia et Pax Kommissionen, ein Zusammenschluss aus 30 nationalen Kommissionen, zu denen auch die Österreichische Kommission Iustitia et Pax gehört, hat ihre Konzertierte Aktion 2012 gestartet „Invest in Young People to Combat Racism and Political Extremism“, mit der sie sich gegen Rassismus und politischen Extremismus in Europa wendet. Sie fordert einen entschiedenen Einsatz von Politik und Gesellschaft in Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Medien. Eine umfassende Förderung bzw. Stärkung junger Menschen, ein nachhaltiges Engagement für ihre Bildung und Ausbildung sei notwendig. Eine partizipative und werteorientierte Erziehung könne den Nährboden für Ausgrenzung, Fremdenhass und Demokratiefeindlichkeit in Europa austrocknen. Auch angesichts von Wirtschafts- und Finanzkrise müssten die Staaten vorrangig in Bildung und Ausbildung junger Menschen investieren. Wer Bildungsbenachteiligungen frühzeitig wahrnehme, etwa bei jungen Migrantinnen und Migranten, könne sie umso aussichtsreicher überwinden. Es gelte, Strategien für eine konsequent inklusive Politik – nicht nur, aber insbesondere in Bildung und Ausbildung – zu entwickeln.
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Prof. Gabriel: "Kein Kampf der Religionen gegen die Moderne, sondern ein Kampf innerhalb der Religionsgemeinschaften um die Moderne"
Wien, 21.01.12 (KAP) Die globale Gültigkeit der Menschenrechte könne nur dann voranschreiten, wenn der Brückenschlag zwischen Menschenrechten und Religion gelingt. Das hat die Wiener Sozialethikerin Prof. Ingeborg Gabriel betont. Sie äußerte sich im Rahmen eines Vortrags im Wiener Juridicum. Die katholische Kirche habe hier beginnend mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) und der Anerkennung der Religionsfreiheit bzw. dem Bekenntnis zur UN-Menschenrechtserklärung ihre Hausaufgaben fürs Erste gemacht, andere Konfessionen und Religionen stünden hingegen noch vor Herausforderungen, so Gabriel, die konkret die orthodoxen Kirchen und den Islam ansprach.
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Kurzfilme zur Solidarität in der Menschenrechtspolitik auf YouTube
Die Viedos basieren auf dem Text der Erklärung der Konferenz der Europäischen Justitia et Pax Kommissionen „Menschenwürde und Menschenrechte. Im Auftrag der Europäischen Konferenz der Justitia et Pax Kommissionen wurden an einer Kölner Medienhochschule von jungen angehenden Filmschaffenden kurze Filmbeiträge erstellt. Diese Beiträge stehen der Europäischen Konferenz seit Ende September 2011 zur Verfügung und sind über YouTube unter http://www.youtube.com/user/JustitiaEtPaxDe zugänglich.
  
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Zu einem Zeitpunkt, zu dem die Wirtschaftskrise Europa mit voller Wucht trifft und zunehmend Stimmen laut werden, die das kapitalistische Wirtschaftssystem in Frage stellen, bringen die Bischöfe der COMECE ihre Vision einer Sozialen Marktwirtschaft auf das europäische Parkett.
 Kardinal Reinhard Marx, Vizepräsident der COMECE, hat am 12. Januar vor etwa 100 Personen in der Ständigen Vertretung Polens in Brüssel die Erklärung der Bischöfe der COMECE zum EU-Vertragsziel einer Sozialen Marktwirtschaft vorgestellt. Zur Eröffnung der Konferenz wies der Ständige Vertreter Polens bei der EU, Botschafter Jan Tombinski, darauf hin, dass die aktuell von den meisten Regierungen Europas ergriffenen Sparmaßnahmen, mit denen der Schuldenkrise begegnet werden soll, das soziale europäische Modell zunichte machten. Eine Sparpolitik ist seiner Auffassung zufolge nicht die einzige Politik, an der sich die EU in den nächsten Jahren zu orientieren habe.
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Vatikan unterstützt Finanztransaktionssteuer
In dem im Oktober 2011 präsentierten Iustitia-et-Pax-Dokument wird auch ein Vorgehen gegen Steueroasen und Off-Shore-Handelsplätze gefordert
Vatikanstadt 24.10.2011(KAP) Der Vatikan hat sich für eine grundlegende Reform des internationalen Finanzsystems, die Schaffung einer globalen Aufsichtsbehörde zur Regulierung der Kapitalmärkte und für die Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Es müsse eine Art "Globale Zentralbank" gegründet werden, die gegen unkontrollierbare "Schattenmärkte" vorgehe und für die Einhaltung ethischer Mindeststandards Sorge trage, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Dokument des Vatikan. Das gut 40-seitige Schreiben des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (Iustitia et Pax) trägt den Titel "Für eine Reform des internationalen Finanz und Währungssystems aus der Sicht einer öffentlichen Autorität mit universaler Kompetenz".
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