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Die Österreichische Kommission Iustitia et Pax ist eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz und direkt derem Generalsekretariat unterstellt. Die Kommission befasst sich mit gesellschaftspolitischen Grundsatzfragen, insbesondere solchen im Kontext von Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechten. Sie setzt sich aus ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft zusammen und verfügt derzeit über 23 Mitglieder und 18 Konsultorinnen und Konsultoren.


Vorsitzender der Kommission ist der Linzer Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB. Die Leitung liegt bei der Direktorin, Frau o. Univ.-Prof. MMag. Dr. Ingeborg Gabriel, Ordinaria für Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Die Kommission verfügt über ein ständiges Sekretariat in Wien.



Aufgaben und Ziele
  • gesellschaftspolitische Entwicklungen, insbesondere solche im Bereich des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschenrechte beobachten und analysieren
  • innerhalb der Kirche und einer interessierten Öffentlichkeit über diese Entwicklungen informieren und dafür sensibilisieren
  • ethische und politische Grundfragen aus der Sicht der kirchlichen Soziallehre in die politische Meinungsbildung einbringen


Struktur

Die Kommission Iustitia et Pax wird für die Dauer von jeweils drei Jahren von der Österreichischen Bischofskonferenz bestellt. Sie tritt als Vollversammlung zweimal jährlich zusammen. Die Arbeit der Kommission geschieht in den einzelnen Arbeitsgruppen. Diese beobachten und analysieren die für die Kommission wichtigen Themenbereiche, erarbeiten Projekte und bereiten Stellungnahmen vor. Für die laufende Kommissionsarbeit zeichnet der Leitungsausschuss verantwortlich. Das ständige Sekretariat unter der Leitung von Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. stellt die Kontinuität der Arbeit sicher.

Die Kommission Iustitia et Pax wird durch die Österreichische Bischofskonferenz finanziert. Regelmäßige Zuschüsse erhält sie von der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs sowie öffentlichen wie privaten Geldgebern.

 

Hintergrund

Die Österreichische Kommission Iustitia et Pax wurde im Jahre 1969 gegründet. Zwei Jahre vorher hatte Papst Paul VI. die Päpstliche Kommission (heute: Rat) für Gerechtigkeit und Frieden ins Leben gerufen. Entsprechend dem päpstlichen Wunsch und in sinngemäßer Entsprechung des Auftrags des Päpstlichen Rates wurden in der Folge weltweit nationale Iustitia et Pax Kommissionen eingerichtet. In Europa bestehen derzeit 31 nationale Kommissionen. Diese sind über die Konferenz Europäischer Iustitia et Pax Kommissionen miteinander vernetzt, die als gemeinsame Kommunikations- und Informationsplattform dient.

 

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Aktion 2009:
Menschenhandel

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