Pilotprojekt "Sozialethik konkret" PDF Drucken E-Mail


Anliegen:

Es geht beim Pilotprojekt „Sozialethik konkret“ darum, das Grundanliegen von Iustitia et Pax der kirchlichen Basis bzw. den Menschen auf lokaler Ebene näher zu bringen und Mitarbeiter auszubilden, die dieses Anliegen ebendort umsetzen.

Ziel:
Ziel des Projektes ist es,

  • die Zielgruppe für diese Fragen zu sensibilisieren und ein entsprechendes Bewußtsein zu bilden.
  • im eigenen Umfeld zu gesellschaftlichem und politischem Engagement aus christlicher Verantwortung zu befähigen sowie
  • das soziale Netz in der Gesellschaft zu stärken (global denken, lokal handeln).


Projektstruktur:
Das Projekt besteht aus zwei Teilen:

  1. Sensibilisierung und Bewußtseinsbildung vor Ort
    Das Pilotprojekt wird in zwei Dekanaten der Erzdiözese Wien durchgeführt. Eines davon liegt im ländlichen (Pottenstein), das andere im städtischen (Stadtdekanat Wien 3) Raum.
    Primär wird die kirchliche Basis bzw. die lokale Ebene angesprochen: Pfarr-, Dekanats-, Gemeinde-, Bezirksebene. Vorrangige Zielgruppen sind: Opinion Leaders / Entscheidungsträger / Multiplikatoren wie Seelsorger, Pfarrgemeinderäte, Bürgermeister, Gemeinderäte, Verantwortliche von Vereinen und lokalen Organisationen. Nachgeordnete Zielgruppen sind alle Bewohner vor Ort. Um die Thematik möglichst breit zu streuen, sollen die lokale Kommunikationsmöglichkeiten genutzt werden (regionale Medien, Lokalbeilagen von Printmedien, Gemeinde-, Pfarr-, Vereinsblätter…).
  2. Ausbildung von Mitarbeitern
    Um die Sensibilisierung und Bewußtseinsbildung vor Ort umzusetzen, braucht es entsprechend geschulte Personen. Die angepeilte Zielgruppe sind einerseits interessierte Laien und andererseits Diakone. Die Ausbildung erfolgt in zweimal jährlich stattfindenden zweitägigen Einheiten. In diesen sollen aktuelle Fragestellungen wie die Wirtschafts- und Finanzkrise, der Klimawandel, der demographische Wandel oder die europäische Integration in sozialethischer Perspektive thematisiert werden. Zu den einzelnen Teilen werden verschiedene Module erstellt. Einige der Module werden auch in die allgemeine Diakonenausbildung integriert und so für alle Diakone Teil ihrer Aus- und Weiterbildung.

Trägerinstitutionen:
Österreichische Kommission Iustitia et Pax
Christliches Lehrhaus Johannes Paul II (Kleinmariazell/Altenmarkt a.d.T.)
Europakommission der Österreichischen Bischofskonferenz (Wien)

Trägerstruktur:
Die Begleitung des Projkets liegt in den Händen eines Teams, welches das Projekt konkretisiert und begleitet; es besteht derzeit  aus vier Repräsentanten der Trägerinstitutionen (Drs. Michael Kuhn, Mag. Dr. Stefan Krummel, MMag. Hans Peter Ruedl, MMag. Dr. Paul Wuthe).

Projektdauer:
Das Projekt wird für die Dauer von zwei Jahren als Pilot- bzw. Modellprojekt in der Erzdiözese Wien geführt (2009 - 2011). Längerfristig soll aus dem Projekt eine ständige Einrichtung werden und Vorbildcharakter für andere Diözesen bekommen.

 

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