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Aktion 09 Menschenhandel PDF Drucken E-Mail

 

konzertierte europaweite Aktion 09 Kampf gegen Menschenhandel

 

Projektpartner:
Konferenz Europäischer Justitia et Pax Kommissionen, nationale europäische Iustitia et Pax Kommissionen

Projektbeginn:
September 2008

Problemansatz:

Menschenhandel stellt eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte und der Menschenwürde dar und ist eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt. Menschenhandel wird zunehmend zu einem weltweiten Problem, welches nur auf globaler Ebene und im internationalen Kontext bekämpft werden kann. Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden jährlich 2,4 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel.

Menschenhandel entwickelt sich verstärkt zu einer der gewinnbringendsten Formen des organisierten Verbrechens. Gemäß der genannten Studie machen kriminelle Netzwerke mit der „Ware Mensch“ einen Gewinn von 32 Milliarden Dollar pro Jahr. Neben dem illegalen Drogen- und Waffenhandel steht Menschenhandel an dritter Stelle hinsichtlich der erzielten Gewinne. Mehrheitlich sind Frauen und Kinder von Menschenhandel betroffen.

In der Regel stammen die Opfer von Menschenhandel aus ärmeren Drittstaaten. Hier können u.a. Probleme und Gewalt in der Herkunftsfamilie, ein niedriges Bildungsniveau, Arbeitslosigkeit sowie eine schwierige Wohnsituation eine Rolle spielen.


Die Länder Europas müssen zusammenarbeiten, um Menschenhandel zu bekämpfen pdf_button
Erklärung der Konferenz Europäischer Iustitia et Pax Kommissionen vom 30. September 2008

 

Weiterführende Dokumente

 

humantrafficking_ausschnitt

Menschenhandel

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