| Menschenhandel – Frauenhandel. Ein europäischer Skandal |
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Hintergrundgespräch mit BM a.D. Dr. Helga Konrad Donnerstag, 5. März 2009, 18.00-19.30 Uhr Café Griensteidl (Karl Kraus Saal), Michaelerplatz 2, 1010 Wien Begrüßung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Ingeborg Gabriel, Direktorin, Iustitia et Pax Moderation: Mag. Brigitte Krautgartner, Journalistin, ORF Menschenhandel ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, von der insbesondere Frauen und Mädchen betroffen sind. Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) werden jährlich 2,4 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel. 80 Prozent davon sind Frauen, 50 Prozent minderjährig. Menschenhandel entwickelt sich verstärkt zu einer der gewinnbringendsten Formen des internationalen Verbrechens mit einem jährlichen Gewinn von 32 Milliarden US-Dollar. 500.000 Frauen und Mädchen werden jährlich allein in Europa zur Prostitution gezwungen. Die OSZE schätzt, dass 50 bis 70 Prozent der Prostituierten in Wien Opfer von Menschenhandel sind. Gibt uns das zu denken? Dr. Helga Konrad war von 1995 bis 1997 österreichische Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Von 2000 bis 2004 war sie Vorsitzende der Stabilitätspakt Task Force gegen Menschenhandel für Südosteuropa der EU, von 2004 bis 2006 OSZE-Sonderbeauftragte für den Kampf gegen Menschenhandel. Seit 2006 betätigt sie sich als internationale Konsulentin für den Kampf gegen Menschenhandel. Veranstalter Österreichische Kommission Iustitia et Pax Forschungsplattform Human Rights in the European Context - Universität Wien Hintergrund Lebenslauf Dr. Konrad Überblick Menschenhandel weltweit Zum Thema Der Kampf gegen den Menschenhandel steht im Zentrum der konzertierten europaweiten Aktion 09 der Konferenz der Europäischen Justitia et Pax Kommissionen. Für weiterführende Informationen dazu klicken Sie bitte hier.
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