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Zwanzig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs: Kirche und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa PDF Drucken E-Mail

Vortrag von Mons. Václav Malý, Weihbischof von Prag

Montag, 27. April 2009, 19.00-20.30 Uhr
Politische Akademie, Tivoligasse 73, 1120 Wien

Begrüßung:

Dr. Helmut Wohnout, Geschäftsführer, Karl von Vogelsang Institut


Einleitung:

"Die Dimension des Umbruchs 1989 aus österreichischer Sicht"

DI Fritz Kaltenegger, Vorstandsvorsitzender, Karl von Vogelsang Institut
MMag. Hanspeter Ruedl, Generalsekretär, Kommission Iustitia et Pax


Václav Malý (*1950 in Prag) äußert sich als Prager Weihbischof und Vorsitzender der tschechischen Iustitia et Pax Kommission immer wieder zu gesellschaftlich relevanten Themen. Den Umbruch in Mittel- und Osteuropa verfolgt er mit regem Interesse. Zwanzig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zieht er Resümee über die bisherigen Veränderungen und wirft einen Blick in die Zukunft.

Seit Mitte der 70er Jahre war Václav Malý in der vormaligen Tschechoslowakei politisch aktiv. Er gehörte - damals war er erst wenige Monate Priester - zu den Erstunterzeichnern der Charta 77.

Die Repression des Staates folgte auf dem Fuß: Man entzog ihm die in der CSSR notwendige Staatsbewilligung zur Ausübung des Priesteramtes. Wenn er in den folgenden Jahren nicht gerade verhaftet war, unter Hausarest stand oder zu einem seiner 240 Verhöre musste, arbeitete er als Heizer in einem Prager Hotel, als Hilfsarbeiter beim U-Bahnbau oder als Toilettenmann. Als Priester konnte er nur noch im Untergrund wirken und heimlich in Privatwohnungen Gottesdienst feiern. Daneben engagierte er sich weiterhin für die Charta 77, zeitweise war er Sprecher der Dissidentenbewegung.


Veranstalter
Österreichische Kommission Iustita et Pax
Karl von Vogelsang Institut

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Information
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; tel: 01 81420-34; fax: 01 81420-85
 

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