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Friedensrose Waldhausen 2005 PDF Drucken E-Mail

 

Die „Friedensrose Waldhausen 2005“ wurde am 15. Mai 2005 an folgende Organisation bzw. Einzelpersonen vergeben:

•  Bauern helfen Bauern – Salzburg
•  Frau Dr. Eva Maria Hobiger
•  Burgschauspieler Otto Tausig

 

„Bauern helfen Bauern – Salzburg“ (Leiterin: Doraya Eberle) betreut seit Jahren Projekte im ehemaligen Jugoslawien und hilft Menschen in Not, unabhängig von ihrer ethnischen, religiösen oder politischen Zugehörigkeit. Die Organisation trägt damit zur Aussöhnung der Ethnien in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien bei. So kaufte B.h.B. von bedürftigen Salzburger Bauern bereits 150 trächtige Kühe und übergab sie an „Bauern in Not“ in der Gegend von Banja Luka sowie Prijedor. Die Kuh darf der Bauer behalten, das Kalb muss er jedoch einem, aus einer anderen ethnischen Gruppe stammenden Nachbarn schenken.

 

Die Wiener Ärztin Dr. Eva Maria Hobiger, die ebenfalls in Hilfstransporten nach Bosnien sehr engagiert war, bemüht sich seit 2001 im Projekt „Aladins Wunderlampe“ um die Rettung krebskranker Kinder im Irak und hat ihre Karriereinteressen vollständig dieser sie ganztägig ausfüllenden Beschäftigung untergeordnet. Dr. Hobiger versteht „Aladins Wunderlampe“ aber nicht nur als unmittelbare Hilfe für schwerkranke Kinder, das Projekt soll auch ein Friedenssymbol in einer unfriedlichen Zeit sein, in einem umkämpften und konfliktbeladenen Land, dessen Bewohner nicht mehr wissen, was Frieden ist und die die Hoffnung verloren haben.

 

Der Burgschauspieler Otto Tausig unterstützt seit dem Jahre 1990 Projekte des „Entwicklungshilfeklub“ (www.eh-klub.at) und setzt seine gesamten Gagen für diesen Zweck ein („Das ist der einzige Zweck meiner Auftritte“). Er scheut weder Mühen noch Strapazen, wenn es darum geht, Menschen auf die Not anderer aufmerksam zu machen, ganz nach seinem Mottos: „Jeder von uns muß etwas tun – damit die Welt nicht so bleibt wie sie ist“.

 

Neben diesen drei Hauptpreisen wurde auch ein Anerkennungspreis an die Missionsrunde Waldhausen vergeben, die seit Jahren mit ihren Spenden Aidskranke und Missionsstationen in verschiedenen Kontinenten unterstützt.

 

Die Idee zu dieser Preisverleihung stammt vom Sakralkünstler Pius Frank, der die Friedensrose geschaffen hat, und dem Waldhausner Dechanten Karl Michael Wögerer.
Ersterer hat im Zusammenhang mit der oberösterreichischen Landesausstellung im Jahr 2002 die Europäische Friedensrose, eine 2,70m hohe Plastik aus Chrom-Nickel-Stahl vor der Stiftskirche Waldhausen aufgestellt. Eine kleinere Ausgabe dieses Kunstwerkes ist der Preis „Friedensrose Waldhausen“.

 

Die Jury , die die Preisentscheidung getroffen hat, besteht aus:

•  Barbara Coudenhove-Kalergi, Journalistin
•  Hansjörg Eichmeyer, evangelischer Superintendent Oberösterreichs
•  Prälat Josef Mayr, Rektor der oberösterreichischen Caritas
•  Martin Schenk, Evangelische Akademie-Wien
•  Senator Karl Schwarzenberg, Politiker
 

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